DRK-OV Kenzingen e.V.

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Ein Bericht der Badischen Zeitung v. 28. Juli 2018 zur Garagenübergabe

Neue Halle fürs Rote Kreuz (veröffentlicht am Sa, 28. Juli 2018 auf badische-zeitung.de)

Hier eine Textkopie dazu:

KENZINGEN. Stadt und DRK-Ortsverein haben am Donnerstag die neue Halle für die Rettungsfahrzeuge vorgestellt. Gebaut wurde von der Stadt auf städtischem Boden: Der Bauhof gab ein Stück Gelände zwischen Bahngleisen und Industriestraße ab. Investiert wurden rund 150 000 Euro. Bürgermeister Matthias Guderjan und DRK-Vorsitzender Diethelm Scholle stellten die Halle Gemeinderäten und DRK-Vertretern vor.

Der DRK-Ortsverein hat jetzt eine sechs Meter hohe Halle mit vier großen Rolltoren. Die Halle wurde als Stahlskelettbau erstellt und erhielt gedämmte Wände. Eine Notheizung kommt noch dazu. Dämmung und Heizung sind notwendig, weil das DRK Räume braucht, in denen die Temperatur nicht unter null Grad sinkt. Die Halle wurde außerdem so gebaut, dass sie im Fall von Veränderungen ab- und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden kann, sagte Planer Elmar Schätzle.

Der Platzmangel beim DRK-Ortsverein begann mit dem Beschluss des DRK-Vorstands, ein Rettungsfahrzeug zu kaufen. Außerdem wurde dem DRK ein Lkw zugewiesen. Beide Fahrzeuge waren zu hoch, um in den üblichen Garagen untergebracht zu werden. Eine Zwischenlösung fand das DRK bis zum Abriss im alten Feuerwehrgerätehaus und kam dann in den Zelthallen beim Bauhof unter.

Seit Mitte 2016 hatte sich der Gemeinderat mit dem Thema beschäftigt und im Oktober 2017 ein Fachbüro mit der Entwurfsplanung beauftragt. Zuerst sollte nur die Industriestraße 6 ausgebaut werden. In dem Vereinshaus hat das DRK Räume und Garagen. Der Neubau einer Halle erwies sich als billiger. Im April räumte der Bauhof ein Stück seines Geländes zwischen Bahngleisen und Industriestraße, im Mai und Juni wurde gebaut.

Für das DRK ist die Halle der erste Schritt zu zeitgemäßeren Räumen. In einem zweiten Bauabschnitt sollen auch die Räume in der Industriestraße 6 ertüchtigt werden, so Guderjan. Veränderungen gibt es auch innerhalb der DRK-Ortsgruppe. Der Schwerpunkt wird in Richtung Betreuung verschoben, und im nächsten Jahr will Scholle eine First-Responder-Gruppe für den schnellen Einsatz aufbauen.

(aus Badische Zeitung – s. oben)